50+1-Regel bleibt bestehen

36 Vereine stimmen gegen eine Übernahme von Groß-Investoren

Am heutigen Donnerstag haben sich die Vertreter der 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga bei ihrer Mitgliederversammlung im Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen beschlossen, dass die 50+1-Regel weiter bestehen bleibt. Seit Wochen wurde bei  Vereinen und Fans dieses Thema heiß diskutiert. Die Frage, öffnet sich die Bundesliga zumindest teilweise für finanzkräftige Investoren oder hält sie am Status quo der Stimmenmehrheit für die Stammvereine fest? Die deutliche Mehrheit der Fußballfans hat sich im Vorfeld bereits für den Fortbestand der Regel ausgesprochen. Für viele wirkt allein der Anstoß zur Diskussion wie der Anfang vom Ende der Regel, die es den Klubs vorschreibt, mehrheitlich im Besitz der Stammvereine zu bleiben und nicht Stimmanteile von 50 Prozent an Investoren zu veräußern. Sie befürchten Zustände wie in England, wo Investoren Stadien verkauft, Vereinsfarben verändert oder andere traditionelle Symbole ausgetauscht haben.

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