Dem begeisternden 2:1-Bundesliga-Heimsieg über Bayer 04 Leverkusen folgten für die TSG Hoffenheim innerhalb von nur drei Tagen zwei bittere Niederlagen. Nach einem 3:4-Pokal-Aus beim FC Bayern gab es eine 0:1-Derby-Niederlage in Freiburg, nach der sich der Abstand zu den Europa League-Rängen wieder etwas vergrößerte. Angesichts der drei folgenden schweren Aufgaben zu Hause gegen Wolfsburg, in Mönchengladbach und daheim gegen die Bayern dürfte es im Februar schwer werden, vorne wieder dichter ranzukommen. Die Auswärtsniederlage in Südbaden tat doppelt weh – auch wenn man den siebten Tabellenplatz halten konnte. Zum einen verringerte sich der Abstand zur Streich-Truppe auf nur noch einen Zähler und zum anderen hat die TSG sich für die spielerische Feldüberlegenheit mit einem deutlichen Chancenplus nicht belohnt. War das Baden-Duell letztendlich ein richtungsweisendes Schlüsselspiel oder vielmehr nur ein kleiner Betriebsunfall für die Nordbadener? Die Frage ist auch nach 21 Spieltagen schwer zu beantworten, da aufgrund der fehlenden Konstanz nicht absehbar ist, wohin der weitere Weg in der Saison 2019/20 noch führt.
Alles nur eine Momentaufnahme und Entwicklungssache
Hoffenheims Kapitän Benjamin Hübner sah es eher eine Momentaufnahme: „Wir haben in Freiburg gegen einen unangenehmen Gegner ein hervorragendes Spiel geliefert und dabei vielen Chancen kreiert. Ich schaue jetzt nicht besorgniserregend auf die Tabelle, denn für mich ist die Niederlage eine Momentaufnahme.“ Für den 30-jährigen gebürtigen Wiesbadener ist letztendlich „die gute Entwicklung der Mannschaft und der Weg entscheidend“. Der Innenverteidiger verweist dabei auf die vielen personellen Veränderungen im Kader: „Wir haben vor der Saison viele Stammspieler verkauft, jetzt viele junge talentierte Spieler im Kader mit denen ich aktuell sehr zufrieden bin. Zu dieser Entwicklung gehören auch einmal schwächere Phasen.“













