Am 15. Bundesliga-Spieltag konnte die TSG Hoffenheim ihren Negativlauf nicht stoppen und kassierte gegen den FC Augsburg mit 2:4 die bereits vierte Niederlage im achten Heimspiel. Die Kraichgauer dominieren zwar über weite Strecken ihre Heimspiele, versäumen es aber immer wieder, die Vielzahl an guten Tormöglichkeiten zu verwerten. Demgegenüber führen Unachtsamkeiten und Fehler im Defensivverhalten zu völlig unnötigen Gegentreffern, was das Negativtorverhältnis von 12:18 in der heimischen Arena deutlich belegt. Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Partien lassen die Hoffenheimer aus den internationalen Rängen ins Tabellenmittelfeld rutschen. Von der zwischenzeitlichen Euphorie nach fünf Bundesligasiegen in Folge ist längst nichts mehr zu spüren. Ernüchterung und Enttäuschung sind am Jahresende allgegenwärtig.
Augsburg eilt weiter von Sieg zu Sieg
Unterdessen konnte der FC Augsburg seine Erfolgsserie mit sensationellen 13 Punkte aus fünf Spielen in Folge fortsetzen. Das Team von Trainer Martin Schmidt ist aktuell die „Mannschaft der Stunde“. Die Fuggerstädter konnten ihren Angstgegner-Fluch besiegen und landeten nach vier Niederlagen und vier Unentschieden den ersten Auswärtssieg in Sinsheim, den der Geschäftsführer Sport Stefan Reuter mit den Worten „Das wurde mal Zeit, das nehmen wir heute gerne mit“ auf dem Weg zum Mannschaftsbus freudestrahlend kommentierte.













