Die TSG Hoffenheim entwickelt sich immer mehr zu einer Heimmacht. Der 2:0-Heimsieg am 10. Bundesliga-Spieltag am Freitagabend gegen Hertha BSC Berlin war bereits der vierte Pflichtspielsieg in Folge zuhause. Die Treffer in einer einseitigen Partie vor nur 8.127 Zuschauern erzielten Andrej Kramaric (19.) und Sebastian Rudy (36.). Nachdem Berlins Anga Dedryck Boyota in der 76. Minute mit Rot vom Platz flog, war das Match vorzeitig entschieden. Die Kraichgauer sind nach ihrem vierten Bundesliga-Sieg in der Tabelle am Hauptstadtklub, der zuvor drei Mal in Folge gewinnen konnte, vorbeigezogen.
Gegen die Hertha nichts Neues
Es lief wie so oft, wenn beide Teams aufeinander treffen: Bei der TSG, die inzwischen nur eines der letzten zwölf Duelle gegen die Hertha verlor, traf Torjäger Kramaric gegen seinen Lieblingsgegner und Pal Dardai, der sein 200. Pflichtspiel als Hertha-Coach bestritt, konnte in Sinsheim erneut nicht gewinnen. Kramaric hat seine Erfolgsserie gegen die Hertha fortgesetzt und bei nunmehr acht Siegen und drei Unentschieden seine Quote auf neun Treffer aus elf Spielen ausgebaut. Dem Kroaten ist dies inzwischen auch rätselhaft: „Ich weiß nicht, woran es liegt, dass ich gegen Hertha BSC so oft treffe. Ich mache nichts anderes als in den anderen Spielen. Ich habe in dieser Saison viele Treffer vorbereitet, das freut mich genauso wie die eigenen Tore. Die Hauptsache ist, dass wir gewinnen.“













