Die TSG Hoffenheim hat mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Union Berlin ihren Negativlauf nach vier sieglosen Spielen gestoppt. Dabei knackten die Kraichgauer die Berliner Festung im Stimmungstempel an der Alten Försterei, in der der starke Bundesliga-Neuling seit dem 27. September kein Gegentor mehr kassierte. Die Berliner hätten mit dem fünften Heimspiel ohne Gegentor einen neuen Bundesliga-Rekord für einen Aufsteiger aufgestellt. Die Treffer für die Gäste erzielten am 16. Spieltag vor 22.350 Zuschauern Ihlas Bebou (56.) und Christoph Baumgartner (90.+1).
Kapitän nicht mit an Bord
Bei der Startformation überraschte TSG-Trainer Alfred Schreuder, indem er seinen Kapitän und Abwehrchef Kevin Vogt wegen Formschwäche erst gar nicht in den Kader berufen hatte. Dafür kehrten Benjamin Hübner und Stefan Posch wieder in die Abwehrzentrale zurück, wo sie eine starke Abwehrleistung absolvierten. Nach 13 Gegentoren in den letzten vier Partien bot die zuletzt anfällige Hintermannschaft eine tadellose Leistung und ermöglichte den Berlinern kaum Torchancen.













